• Züchter der Englischen Rosen
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Hilfe und Häufig gestellte Fragen


Q:Was ist der Unterschied zwischen Kletter- und Ramblerrosen?

A:Kletterrosen, besonders sog. Climber, haben meist große Blüten und nicht allzu stark wachsende, steifere Triebe. Die meisten sind öfterblühend. Rambler sind generell viel wüchsiger und produzieren eine Vielzahl kleiner Blüten; die meisten Sorten sind nur einmalblühend. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Die Sorten 'Malvern Hills' und 'Snow Goose' sind öfterblühende Ramblerrosen, wogegen die kletternde Version von 'Cecile Brunner' nur einmal blüht und kleine Blüten hat.

Die meisten Climber-Sorten eignen sich am besten zur Begrünung von Mauern, Rankgittern, Rosenbögen und Obelisken; Ramblerrosen dagegen sind am schönsten, wenn man sie Bäume durchranken und Pergolen und etwas größere Bauten, wie Garage oder Gartenhaus, überwuchern lässt.

Q:Was ist der Unterschied zwischen getopften und wurzelnackten Rosen? Was ist besser?

A:Bei Ihrer Bestellung können Sie zwischen zwei Verkaufsformen wählen: Wurzelnackte Rosen oder getopfte Rosen. Weder die eine noch die andere Verkaufsform ist besser oder schlechter – welche Form Sie bevorzugen ist eine ganz individuelle Entscheidung. Welche Option Sie auch wählen – Ihre Rosen werden garantiert bereits im nächsten Sommer blühen und dann viele Jahre immer wieder aufs Neue.

Bitte beachten Sie jedoch: Rambler, einmalblühende Alte Rosen und Wildrosen bilden ihre Blüten am vorjährigen Holz und werden wahrscheinlich erst im Folgejahr der Pflanzung blühen.

WURZELNACKTE ROSEN

Lieferzeit: November – Mai

Wurzelnackte Rosen befinden sich im Ruhezustand. Sie werden auf den Rosenfeldern geerntet und ohne Erde verschickt. Diese Form eignet sich besonders bei einer Bestellung von größeren Mengen, da sie durch ihr geringeres Gewicht im Garten besser zu handhaben ist.

GETOPFTE ROSEN

Lieferzeit: Das ganze Jahr über

Getopfte Rosen sind die gleichen Pflanzen; sie werden jedoch nach der Ernte vom Rosenfeld einzeln in grüne 6-Liter-Container mit Spezialerde eingetopft. Diese Rosen bringen im Sommer sofort Farbe in den Garten und sind gleichzeitig ein ganz individuelles Geschenk, das man das ganze Jahr über verschenken kann.

Q:Welche Rosen eignen sich für schattige Standorte?

A:Eine Liste der Rosensorten für schattige Standorte finden Sie hier.

Q:Welche Rosen duften am stärksten?

A:Eine Liste unserer duftstärksten Rosen finden Sie hier.

Q:Kann ich bei Ihnen stachellose Rosen kaufen?

A:Eine Liste unserer stachellosen und wenig bestachelten Rosen finden Sie hier.

Q:Welche Rosen eignen sich für die Topfkultur?

A:Eine Liste der Rosensorten, die sich für die Topfkultur am besten eignen, finden Sie hier.

Q:Meine getopften Rosen wurden geliefert, aber ich kann sie noch nicht auspflanzen. Was soll ich tun?

A:Wir empfehlen immer, getopfte Rosen so bald wie möglich in den Garten auszupflanzen. Ist das nicht sofort möglich, können die Rosen – vorausgesetzt, sie werden entsprechend gegossen – recht gut in ihrem Topf zwei Monate lang oder sogar etwas länger stehen bleiben. Die Wassermenge sollte der jeweiligen Jahreszeit angepasst werden. Siehe nachfolgende Tabelle:

Monat

Gießhäufigkeit

Januar

Einmal pro Woche

Februar

März

April

Täglich, außer an regnerischen Tagen

Mai

Juni

Juli

August

September

Zweimal pro Woche, außer während sehr warmer oder trockener Wetterperioden

Oktober

November

Einmal pro Woche

Dezember

Q:Wann ist die beste Pflanzzeit für Rosen?

A:Außer während extremer Wetterlagen kann man Rosen das ganze Jahr über pflanzen. Gefrorener Boden, Staunässe und extreme Trockenheit sind Bedingungen, die für die Rosenpflanzung nicht geeignet sind. Wir werden oft gefragt, wann denn die beste Rosenpflanzzeit ist. Hier gilt: Rosen können eigentlich jederzeit gepflanzt werden, jedoch nicht unter den oben genannten Bedingungen.

Q:Wie pflanze ich meine Rose in ein großes Pflanzgefäß? Welchen Kompost soll ich verwenden?

A:Pflanzgefäßgröße

Um möglichst gut zu gedeihen, muss der Pflanztopf für Ihre Rose mindestens 40 cm tief und 40 cm breit sein.

Es ist schon erstaunlich, wie die Größe des Pflanzgefäßes das gute Gedeihen einer Rose positiv beeinflussen kann. Das Rosenwachstum hängt nämlich größtenteils von der Größe ihres Wurzelsystems ab. Daher empfehlen wir, ein möglichst großes Pflanzgefäß zu wählen.

In großen Pflanzgefäßen hält sich die Feuchtigkeit viel besser – und das wiederum kommt der Gesundheit und Vitalität der Rose zugute.

Welchen Kompost sollte man verwenden?

Für ein gutes Resultat empfehlen wir einen guten Kompost auf Torfbasis, zusätzlich angereichert mit einem Langzeitdünger. Wie soll ich pflanzen?

Schritt 1: Versehen sie den Topf mit einer ca. 5 cm dicken Drainageschicht aus kleinen Steinen o. Ä.

Schritt 2: Halten Sie den Rosenstock in den Topf und sehen Sie nach, wie weit hinunter das Wurzelwerk in den Topf reicht. Bedenken Sie, dass das gesamte Wurzelwerk vom Kompost bedeckt sein muss.

Schritt 3: Nehmen Sie die Rose wieder aus dem Pflanztopf heraus und füllen den Topf zunächst mit Pflanzerde bis zur vorher festgestellten Höhe.

Schritt 5: Dann die Pflanze mittig in den Topf setzen und mit Kompost rundherum auffüllen, sodass die Wurzeln gut bedeckt sind. Achten Sie darauf, dass der Wurzelansatz ca. 5 cm unterhalb des Topfrandes liegt.

Schritt 6: Mit ca. 5 Liter Wasser gut angießen.

Q:Wie groß soll der Abstand zwischen den einzelnen Rosen sein?

A:Wir empfehlen, Rosen im Abstand von 60 cm zu pflanzen.

Q:Kann ich Rosen an Orte pflanzen, an denen schon vorher Rosen standen?

A:Wenn irgend möglich, sollten Sie einen solchen Standort vermeiden. Sollte das jedoch nicht möglich sein, empfehlen wir, möglichst viel des Bodens an dieser Stelle zu entfernen und ihn mit Gartenerde aus einem anderen Teil Ihres Gartens zu ersetzen, an dem noch keine Rosen standen. Natürlich können Sie auch Gartenerde kaufen. Der Boden sollte in einem Bereich von mindestens 60 cm Tiefe und 60 cm Breite ausgetauscht werden. Je tiefer und breiter, desto besser. Um das Wurzelwachstum anzuregen, empfehlen wir das Mykorrhiza-Pilze-Produkt von David Austin.

Q:Gieße ich genügend – oder zu viel?

A:Empfehlungen zum richtigen Gießen von Rosen finden Sie im Bereich "Grundregeln für die Rosenkultivierung".

Q:Wie oft sollte ich meine Rosen düngen?

A:Dünge-Empfehlungen finden Sie im Bereich "Grundregeln für die Rosenkultivierung".

Q:Wie oft sollte ich meine Rosen spritzen und mit welchen Mitteln?

A:Empfehlungen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Sie im Bereich "Grundregeln für die Rosenkultivierung".

Q:Wann und wie sollte ich meine Rose zurückschneiden?

A:Empfehlungen für den Rückschnitt Englischer Strauchrosen finden Sie im Bereich "Strauchrosen zurückschneiden".

Empfehlungen für den Rückschnitt Englischer Kletterrosen finden Sie im Bereich "Kletterrosen zurückschneiden".

Q:Das Laub meiner Rose ist weiß gepudert. Was kann das sein? Gibt es ein Problem mit meiner Rose?

A:Krankheit

Wahrscheinlich ist das Echter Mehltau, eine Pilzkrankheit, die das Rosenlaub befällt und die Blattoberfläche überzieht.

Ursachen

Echter Mehltau tritt bei bestimmten Witterungsverhältnissen auf und befällt besonders den Neuaustrieb. Haben die Laubblätter erst einmal die harte Oberfläche ausgereifter Blätter entwickelt, ist die Pflanze weniger anfällig.

Echter Mehltau tritt auch bei Wurzeltrockenheit auf. Weitere Informationen zum richtigen Gießen Ihrer Rosen finden Sie im Bereich "Grundregeln für die Rosenkultivierung".

Prognose

Diese Krankheit ist für Ihre Rose nicht lebensgefährlich. Sie kann jedoch zu Deformationen des Laubs führen und beeinträchtigt die Schönheit Ihrer Rose. Auch das Wachstum der Pflanze kann dadurch leiden.

Bekämpfung

Spritzen mit Pflanzenschutzmitteln

Mulchen – hilft, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. Mulchen Sie im April, damit der Feuchtigkeitsgehalt des Bodes möglichst lange bewahrt bleibt.

Q:Das Laub meiner Rose ist mit schwarzen Flecken bedeckt. Was ist das?

A:Wahrscheinlich hat sich Ihre Rose mit der Pilzkrankheit Sternrußtau infiziert.

Wir empfehlen die Verwendung eines Fungizids von Ihrem örtlichen Gartencenter.

Q:Das Laub meiner Rose wird gelb. Was bedeutet das?

A:Wahrscheinlich braucht die Rose Wasser oder Dünger, manchmal auch beides. Siehe Bereiche "Rosen gießen" und "Düngen".

Ich habe letztes Jahr Rosen bei Ihnen gekauft und sie gemäß Ihrer Pflanzanleitung eingepflanzt, aber sie haben nicht geblüht. Warum?

Wahrscheinlich sind es einmalblühende Sorten, die erst im zweiten Jahr am vorjährigen Holz blühen. Dazu gehören die meisten echten Alten Rosen (Gallica-, Damaszener-, Alba-, Zentifolien- und Moosrosen), die Rambler, Wildrosen und einige andere Arten. Auch wenn Rosen zu stark zurückgeschnitten wurden, kann die Blüte ausbleiben. Der Rückschnitt sollte also nur gering ausfallen.

Rufen Sie uns an, falls Sie andere als die oben genannten Sorten gekauft haben.

Q:Die Blüten meiner Rose lassen den Kopf hängen. Ich dachte, Rosenblüten sollten aufrecht stehen?

A:Alle Rosen brauchen einige Jahre, um in Form und Größe auszureifen. Besonders großblumige Arten zeigen erst nach zwei bis drei Jahren einen guten Flor, nachdem die Triebe kräftiger geworden sind und den schweren Blüten einen besseren Halt geben. Hier ist der richtige Rückschnitt wichtig – siehe Bereich "Rückschnitt". Auch das richtige Düngen spielt eine Rolle – siehe Bereich "Düngung". Befolgen Sie sorgfältig die Düngeanleitung und achten Sie darauf, nicht zu überdüngen, denn dann werden nur noch mehr weiche Blütentriebe produziert, die das Problem verschlimmern können.

Falls Sie die aufrecht wachsenden Rosen bevorzugen, empfehlen wir die Sorten 'Charlotte', 'Darcey Bussell', 'L. D. Braithwaite', 'Molineux', 'Port Sunlight', 'Queen Of Sweden' und 'Sophy’s Rose'. Aber versuchen Sie es doch einmal mit unseren überhängend wachsenden Sorten – der Effekt der grazil am voll ausgereiften Strauch nickenden Blüten wird Sie bezaubern.

Q:Meine "duftende" Rose duftet nicht.

A:Sie sollten unbedingt an den voll erblühten Blüten zu verschiedenen Tageszeiten schnuppern, denn die Duftintensität hängt stark von Temperatur, Sonneneinstrahlung, Blütenreife etc. ab.

Unserer Erfahrung nach duften die meisten unserer Sorten intensiver bei warmer Witterung. Umgekehrt duften die Rosen bei kühler Witterung weniger.

Alle Beschreibungen der Düfte in unserem Katalog und auf unserer Webseite stammen von einem unabhängigen Duftexperten, der schon sein ganzes Leben lang in der Parfümbranche arbeitet und im ganzen Land hoch angesehen ist. Er stellt auch immer wieder fest, dass einige Duftnuancen, wie z. B. Myrrhe und Teerose, von einigen Menschen nicht richtig wahrgenommen werden.

Q:Die Blüten meiner Rosen öffnen sich nicht. Warum?

A:Meistens liegt es an der Witterung: Ist das Wetter über längere Zeit feucht oder regnerisch, öffnen sich die Blüten nicht. Das trifft besonders auf stark gefüllte Blüten zu.

Es kann aber auch am Wasser- oder Düngermangel liegen, bzw. beidem. Entsprechende Empfehlungen finden Sie in den Bereichen "Gießen" und "Düngen".

Q:Die Blüten meiner Rosen sind nicht sehr haltbar. Warum ist das so?

A:Allgemein gilt: Je weniger Blütenblätter, desto kürzer die Haltbarkeit. Normalerweise wird dieser Nachteil durch eine Vielzahl von Blüten kompensiert.

Die Hauptursache dafür könnte aber auch eine zu geringe Vitalität sein, insbesondere bei Jungpflanzen. Richtiges Düngen und Gießen kann das Problem lösen. Siehe hierzu die entsprechenden Webseiten-Bereiche.

Q:Der Farbton meiner Rose entspricht nicht der Abbildung im Katalog/auf der Webseite.

A:Veränderungen des Farbtons während der Blühphase sind normal. Generell gilt: Je reifer die Blüten, desto geringer die Farbintensität.

Der Farbton der Rosen verändert sich auch aufgrund von Witterungseinflüssen und Wuchsbedingungen. Große Hitze und starke Sonneneinstrahlung bleichen die Farben aus. Bekommt eine Rose weniger als vier Stunden Sonnenlicht pro Tag, kann auch dies den Farbton beeinflussen.

Erfahrungsgemäß sind die Blütenfarben des ersten Blütenschubs intensiver, denn zu dieser Jahreszeit ist es meistens noch etwas kühler und die Blüten haben mehr Zeit, auszureifen.

Q:Warum fallen bei meiner Rose die Blätter ab?

A:Wassermangel. Richtiges Gießen ist wahrscheinlich das wichtigste "Pflegemittel" für Ihre Rose, insbesondere in den ersten zwei Jahren. Weitere Informationen zum richtigen Gießen siehe Bereich "Wie soll man gießen?".

Nährstoffmangel. Schlechten Böden – meistens sind sie sehr sandig – mangelt es an Nährstoffen. An solchen Standorten muss öfter gedüngt werden, da der Boden die Nährstoffe schlecht hält. Mit reifem Stallmist kann man die Bodenstruktur verbessern und gleichzeitig den Nährstoffgehalt erhöhen.

Krankheit. Bitte prüfen Sie die neu abgefallenen Blätter auf Befall durch Sternrußtau, Rosenrost oder Echten Mehltau. Ist kein Befall feststellbar, dann ist Wassermangel die wahrscheinlichste Ursache.

Q:Meine Rose hat sieben Blättchen. Ist das ein Wildtrieb?

A:Nein. Obwohl die meisten Blätter der Tee- und Floribunda-Hybriden nur fünf Fiederblätter haben, besitzen viele andere Rosengruppen sieben, neun oder sogar noch mehr Blätter. Es gibt keine pauschale Regel, wie man einen Wildtrieb feststellen kann. Allgemein ist es jedoch richtig, dass Wildtriebe sieben Fiederblätter haben, die, wie auch die Triebe selbst, blassgrün sind; außerdem sind diese Triebe oft glatt und wenig bestachelt. Die Blüten der Wildtriebe haben fünf blassrosa-weiße Blütenblätter. Wildtriebe entwickeln sich immer aus der sog. Wildrosen-Unterlage auf die die Gartenrose veredelt wurde; daher treiben Wildtriebe immer unterhalb der Veredelungsstelle aus. Der frische Austrieb einiger Rosen kann manchmal sehr kräftig ausfallen und Wildtrieben ähneln. Prüfen Sie daher diese Triebe genau, bevor Sie sie entfernen. Sie könnten sonst die Pflanze ruinieren.