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Die
Kultur von Rosen
Sortenauswahl - Wählen Sie die Sorten mit Bedacht aus. Unsere Ausführungen über die Sortenwahl auf Seiten 82-83 werden Ihnen helfen, Sie können sich auch an unsere Mitarbeiter im Kundenserviceteam wenden. Standortwahl - Wählen Sie einen Standort, der mindestens einige Stunden Sonne pro Tag hat und an dem die Rose keiner zu starken Wurzelkonkurrenz von benachbarten Pflanzen, besonders von Bäumen, ausgesetzt ist. Eine Ausnahme bilden die Rambler-Rosen, die sehr gut neben Bäumen gedeihen. Pflanzabstände. In einem formalen Rosenbeet sind 50 cm Pflanzabstand für Teehybriden, Floribundarosen und für die kompakteren Englischen Rosen ideal. Damit erreicht man ein schönes, gut gefülltes Beet.
Bodentyp - Rosen bevorzugen einen humusreichen Boden, idealerweise
mit einem pH-Wert von 6.5, kommen aber auch sehr gut mit Böden von höherem
oder niedrigerem pH-Wert zurecht. Durch reichliche Mengen an gut verrottetem
Stallmist oder Kompost - eingearbeitet vor dem Pflanzen und aufgebracht
als Mulch jeweils im Frühjahr - läßt sich fast jeder Boden für Rosen
geeignet machen.
Düngen - Alle Rosen, besonders aber die öfterblühenden Sorten, danken es sehr, wenn sie gedüngt werden. Wir verwenden hier in unserer Baumschule VitaxQ4 (das ist ein halborganischer Dünger) und düngen damit alle unsere Rosen zu Beginn der Wachstumsperiode (in Großbritannien März oder April), die öfterblühenden Rosen noch einmal im Juni. Es eignen sich auch viele andere Dünger, die Angaben der Hersteller über Mengen und Häufigkeit sind unbedingt zu beachten. Wässern - Rosen lieben es besonders, wenn der Boden im Wurzelbereich feucht und kühl ist. Das läßt sich einfach durch großzügiges Mulchen und gelegentliches gründliches Wässern erreichen. Das ist besonders wichtig in Klimazonen mit sehr heißen und trockenen Sommern. Dort sollte so regelmäßig gewässert werden, daß der Boden stets etwas feucht ist. Gesunde Rosen. Die beste Methode, Ihre Pflanzen frei von Schädlingen und Krankheiten zu halten, ist es, ihnen so gute Wachstumsbedingungen zu geben wie möglich. Trotzdem kann gelegentliches Spritzen nützlich sein. Am wirksamsten ist Spritzen zu Beginn der Saison bevor sich Befall zeigt, aber achten Sie darauf, daß es in der Nacht nach dem Spritzen keinen Frost gibt - das Laub würde stark leiden. ³Roseclear 2" eignet sich als Universalspritzmittel gegen Pilzkrankheiten und Blattläuse am besten. Sollte nur Rosenrost das Problem sein, empfiehlt sich ³Systhane".. Das Abschneiden verwelkter Blüten - Es empfiehlt sich, verwelkte Blüten zu entfernen, nicht nur, damit die Pflanze schöner aussieht, sondern auch, um die Bildung neuer Blüten zu beschleunigen. Bei Sorten mit vielen Blüten in einem Büschel kann jede einzelne verwelkte Blüte leicht ausgeschnitten werden, und sobald der ganze Büschel verblüht ist, sollte der ganze Trieb bis zum nächsten voll entwickelten Blatt zurückgeschnitten werden. Wenn man das Höhenwachstum der Rose begrenzen möchte, kann man alternativ 30 cm und mehr zurückschneiden. Das ist besonders wichtig in Gegenden mit heißeren Sommern als in Großbritannien. Bei einer Sorte, die reizvolle Hagebutten hervorbringt, sollten die verwelkten Blüten nicht entfernt werden. Das Zurückschneiden - ist sehr einfach. In Großbritannien und anderen Ländern mit relativ milden Wintern sind Januar und Februar die beste Zeit dafür. Wio die Winter sehr kalt sind sollte mit dem Rückschnitt bis zum Beginn des Neuaustriebs im Frühjahr gewartet werden. Als erstes sollten alle toten, kranken oder schwachen Triebe entfernt werden. Außerdem sollten alle sehr alten und holzigen Triebe, die keine neuen Triebe mehr hervorbringen, weggeschnitten werden.
Kletterrosen - die Blütentriebe des Vorjahres sollten auf 3 bis 4 Augen oder etwa 15 cm zurückgeschnitten werden. Rambler sollte man sich frei entwickeln lassen, es sei denn, man müßte sie in Schach halten, dann sollte man sie wie Kletterrosen behandeln. |
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